Goosekampacker (Bagband)

Ausgewählter Flurname:

Goosekampacker


Gemarkung:

Bagband

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Goosekampacker (Bagband)


Erklärung des Flurnamens:

Hofnahes Land, auf dem Gänse weideten.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Goos

mnd. gôs, nnd. Goos, "Gans"; "Zumeist in Namen für Gänseweiden."



2. kamp

nnd. Kamp, "ein mit einer Hecke oder mit einem Graben eingehegtes Stück Land, gleich viel, ob es Ackerland, oder Wiese, oder Waldbestand ist"; gewöhnlich in Privatbesitz



3. acker

"beackertes Land, die gesamte Anbaufläche, das anbaufähige Land eines Besitzers"; ursprünglich: "Streifenparzelle, einzelne Parzelle in einem Gewann"; Plural: Äcker: "Hinweis auf den ältesten Teil der Ackerflur (der Kernflur)"



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 121;
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 129;
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 108


Autor(in):

Albert Kroon
  


Letzte Änderung am: 15.05.2011

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