Das Mörken (Berumbur)

Ausgewählter Flurname:

Das Mörken
( Lüttje Möörken )

Gemarkung:

Berumbur

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Das Mörken (Berumbur)


Erklärung des Flurnamens:

Das Mörken ist ein ehemaliges kleines Morastgebiet zwischen den Straßen Sandlage und der westlich davon verlaufenden Straße, die gleichfalls Lüttje Mörken genannte wurde. Nach der Preußischen Landesaufnahme betrug die Fläche etwa 1 Hektar. Das in den 1950-er Jahren noch vorhandene Feuchtgebiet mit den vorwiegend im südlichen Bereich gelegenen Wasserflächen, die auch als Angelgewässer genutzt wurden, ist in den folgenden Jahrzehnten trockengelegt worden. Teilweise wurde es auch als Schuttabladefläche genutzt und dann mit Gebüsch bepflanzt.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Mörken

niederl. moer, „Moor, Morast, Sumpf, Torfmoor, sumpfiges morastiges Land“; ken: „Diminutiv-Endung = nhd. chen, auch jen, je u. tjen, tje“



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 615, 195.



Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 15.12.2015

Projektpartner