Fürstenwald (Berumbur)

Ausgewählter Flurname:

Fürstenwald


Gemarkung:

Berumbur

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Fürstenwald (Berumbur)


Erklärung des Flurnamens:

Südlich des ehemaligen Schlosses Berum, das 1764 zum größten Teil abgebrochen wurde und von dem nur die Vorburg erhalten blieb, erstreckt sich der Fürstenwald. Dieses Gehölz ist vermutlich um die Mitte des 17. Jahrhunderts von der Fürstin Christine Charlotte angelegt worden und hatte eine Größe
von 55 1/2 Diemat, zur Hälfte aus Eichen-Hochwald bestehend und von Alleen durchschnitten. Vom Schloss aus führte ein Privatweg durch das Gehölz nach Halbemond und zum Moor.


Quellen:

Arends, Fridrich; Erdbeschreibung des Fürstenthums Ostfriesland, Emden 1824, S. 418 ff.; Houtrouw, O. G.; Ostfriesland – Eine geschichtlich-ortskundige Wanderung gegen Ende der Fürstenzeit [1744], Nachdr. Leer 1974, S. 265 ff.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 18.05.2011

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