Hungerhamm (Berumbur)

Ausgewählter Flurname:

Hungerhamm


Gemarkung:

Berumbur

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Hungerhamm (Berumbur)


Erklärung des Flurnamens:

Wald- und Wiesenländereien in der nordwestlichesten Ecke der Gemarkung, am Roten Weg, angrenzend an Blandorf-Wichte.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hunger

Mnd. hunger, nld. honger; "Hunger"; "Hinweis auf schlechten, ertragarmen Boden oder, bei Bächen, auf geringe Wasserführung, zeitweiliges Trockenfallen."



2. Ham / Hamm

"Eine Wiese od. ein Stück Grün- od. Weide-Land, welches nicht wie ein kamp, mit Wällen, sondern mit Gräben abgegrenzt u. eingefriedigt ist."



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 128.
Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 21.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 30.04.2011

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