Kuhlen (Berumbur)

Ausgewählter Flurname:

Kuhlen


Gemarkung:

Berumbur

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Kuhlen (Berumbur)


Erklärung des Flurnamens:

Teich- und Morastfläche am südwestlichen Ende des Kolkweges. Bei der Preußischen Landesaufnahme betrug die Fläche etwa 1.50 Hektar. Ihre Größe hat sich danach nicht wesentlich verkleinert. Der moorige Untergrund der "Kuhlen" ermöglichte um 1940 noch eine Torfgewinnung als Brennmaterial, das am später mit Büschen und Bäumen bepflanzten Ufer getrocknet wurde.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Kuhle

Mnd. kûle, nnd. Kûle, Vertiefung, Senkung, Höhlung, Loch, Grube, Teich.



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 133; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 396.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 28.04.2011

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