An der Beekswieke (Boekzetelerfehn)

Ausgewählter Flurname:

An der Beekswieke


Gemarkung:

Boekzetelerfehn

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

An der Beekswieke (Boekzetelerfehn)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Flurstück zwischen der 10. Wieke und der Beekswieke
südöstlich des Fehnkanals.
Übersetzung/Bedeutung: Das niederländische Wort "Beek" heißt auf Deutsch "Bach". Offensichtlich wurde hier ein natürlicher Wasserlauf als Seitenkanal des Fehnkanals ausgebaut. Nach dieser Wieke wurde die Fläche benannt.







Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. wieke

von mnd. wîk, das Weichen, Entweichung, ein von einem Hauptcanal seitlich abweichender kleinerer Canal od. überhaupt eine seitliche Ausbucht eines grösseren Tiefes od. Canals, wie sich solche hauptsächlich auf den Fehnen finden.



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 5, S. 710; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 548; Bd. 2, S. 133


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 16.12.2016

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