Siebte Inwieke (Boekzetelerfehn)

Ausgewählter Flurname:

Siebte Inwieke


Gemarkung:

Boekzetelerfehn

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Siebte Inwieke (Boekzetelerfehn)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Seitenkanal des Fehnkanals nördlich des Neuen Weges.
Übersetzung/Bedeutung: Die Inwieken waren in der Fehnkolonie Stichkanäle, die vom Hauptkanal aus in die abzutorfenden Flächen führten. Sie dienten der Entwässerung und den Transportwegen des Torfes. Die Nummerierung gibt die Reihenfolge der Anlage dieser Kanäle an.





Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Inwieke

Der in den Morast gezogene schiffbare Nebenkanal, aus dem sich das Wasser in den Hauptkanal ergießet.



Quellen:

Freese, Johann Conrad, Über die Vehne oder Torfgräbereien, Aurich 1789, S 168.


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 01.02.2017

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