Vierte Inwieke (Boekzetelerfehn)

Ausgewählter Flurname:

Vierte Inwieke


Gemarkung:

Boekzetelerfehn

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Vierte Inwieke (Boekzetelerfehn)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Seitengraben des Fehnkanls in östlicher Richtung.
Übersetzung/Bedeutung: Für die Abfuhr des Torfes mussten die Moorflächen durch Seitenkanäle erschlossen werden. Die Fehnkolonisation wurde in den Niederlanden entwickelt und daher wurden auch die Fachbegriffe aus dieser Sprache übernommen. Das niederländische Wort "Wieke" bedeutet "Flügel". Damit ist hier der Flügelkanal oder Seitenkanal des Hauptkanals gemeint. Diese Seitenkanäle wurden in der Reihenfolge ihrer Anlage nummeriert.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Inwieke

Der in den Morast gezogene schiffbare Nebenkanal, aus dem sich das Wasser in den Hauptkanal ergießet.



Quellen:

Freese, Johann Conrad, Über die Vehne oder Torfgräbereien, Aurich 1789, S 168.


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 01.03.2017

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