Dobbehamm (Damsum)

Ausgewählter Flurname:

Dobbehamm
( Dobbhamm )

Gemarkung:

Damsum

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Dobbehamm (Damsum)


Erklärung des Flurnamens:

Dobbehamm bezeichnet ein niedrig gelegenes, sumpfiges Landstück südlich von Damsum und westlich der K 44, das ehemals als Weideland genutzt wurde.



Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Dobbe

mnd. dobbe, f., „Graben, Grube, niedriges morastiges Land mit überwachsener Oberfläche“; nnd. Dobbe, f., „flache Vertiefung (im Erdboden), Mulde, Grube, in der Regel mit Wasser gefüllt“.



2. Hamm

„Altfries. Substantiv hem, ham, him m. „durch Graben (und Deich) eingefriedigtes Marschland, Weide““



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 114
Remmers, Arend, Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, OnlineVeröffentlichung, Aurich 2011, S. 33


Autor(in):

Braams, Hinrika


Letzte Änderung am: 31.12.2015

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