Brockhammer (Dunum)

Ausgewählter Flurname:

Brockhammer
( Broken )

Gemarkung:

Dunum

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Brockhammer (Dunum)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Flurstück zwischen dem Falstertief und dem Brockenweg im
Südosten der Gemeinde.
Übersetzung/Bedeutung: Dieser Meedenbereich ist ein Seitenast der Harlebucht, der in seinem zentralen Bereich noch Kleiboden hat und an den
Rändern Niedermoor. Es handelt sich um tiefliegende Alte Marsch, die
als Grünland genutzt wird.







Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Brock

Brok, Brook, Bruch, mnd. brôk, brûk, n., „Bruch, eine tiefliegende von Wasser durchbrochene, mit Gehölz bestandene Fläche“; „Bruch, Moor, Sumpf, bz. niedriges, mooriges sumpfiges Land“



2. Hammer

Hamm, Hammer „Altfries. Substantiv hem, ham, him m. „durch Graben (und Deich) eingefriedigtes Marschland, Weide““



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 1, S. 427; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 1, S. 233
Remmers, Arend, Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, Online- Veröffentlichung, Aurich 2011, S. 33


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 26.02.2018

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