Hinter der Geeste u. Bettstrohmoor (Dunum)

Ausgewählter Flurname:

Hinter der Geeste u. Bettstrohmoor


Gemarkung:

Dunum

Erfassungen:

Preußische Grundsteuervermessung (ca.1870)

Hinter der Geeste u. Bettstrohmoor (Dunum)


Erklärung des Flurnamens:

Lokalisierung: Flurstück nördlich der K44 auf beiden Seiten des Benser Tiefs.
Übersetzung/Bedeutung: Es handelt sich um den östlichen Abhang des
Geestrandes von Dunum. Der westliche Bereich dieses Flurstücks gehört
noch zur "Geeste", der Gaste von Ostdunum, während der östliche Teil
bereits zum Geestrandmoor gehört. Das Benser Tief wurde erst 1870
errichtet und trennte diese Flächen.




Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Geeste

afries. gast, gest f., „Geest“; mnd. gêst, gast, f., „das hohe trockene Land im Gegensatz zu den Marschniederungen“. – „Oft in Namen für den Altacker eines Dorfes."



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 2, S. 83; Remmers, Arend, Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, Online-Veröffentlichung, Aurich 2011, S. 26; Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 120


Autor(in):

Heinze, Axel und Herdes, Lies


Letzte Änderung am: 12.02.2018

Projektpartner