Endel (Friedeburg)

Ausgewählter Flurname:

Endel
( Burggraf Brandes Garten )

Gemarkung:

Friedeburg

Erfassungen:

Preußische Grundsteuervermessung (ca.1870)

Endel (Friedeburg)


Erklärung des Flurnamens:

Nordwestlich von der Burg bildete sich um 1600 eine Siedlung "Auf dem Endel" mit wenigen Häusern, in denen Beamte und Bedienstete der Burg wohnten, nachdem das vorhandene Gehölz ausgerodet war. Erst nach Abbruch der Burg entwickelte sich die Ortschaft. Im Jahr 1823 standen im alten Endel schon 49 Häuser.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Endel

mnd. en = Ende, "Ende, Gegend, Ort, Stelle"; el ist die Abkürzung von loh, loch, loge, lage, "Gehölz, Busch, Waldwiese"



Quellen:

Lübben, A./Walther, Chr., Mittelniederdeutsches Handwörterbuch, Nachdruck Leipzig 1888, Darmstadt 1965, S. 95 u. 208


Links:

http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Friedeburg.pdf

Autor(in):

Dr. Karl- Heinz Frees


Letzte Änderung am: 31.07.2015

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