Friedeburg (Zentrum) (Friedeburg)

Ausgewählter Flurname:

Friedeburg (Zentrum)


Gemarkung:

Friedeburg

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte

Friedeburg (Zentrum) (Friedeburg)


Erklärung des Flurnamens:

"Bezeichnung der Ortschaft nach dem Gründer des Häuptlingssitzes"
Der Ortsname Friedeburg ist dem Namen des Erbauers Fredo der früheren Burg entlehnt. Diese entstand auf einer leichten Bodenerhebung, an deren Rand sich eine kleine Ansiedlung mit Namen Endel bildete, am Ostrand des ostfriesisch-oldenburgischen Geestrückens und war die Vorläufersiedlung der späteren Gemeinde. Bis 1481 bildete die Ortschaft mit den Nachbargemeinden eine selbständige Herrlichkeit, danach wurde sie ein ostfriesisches Amt, das ein Amtsgericht unterhielt und Wohnungen für die Beamten. Unterteilt war dieses Amt in die Vogteien Horsten und Reepsholt. 1859 verlor Friedeburg den Amtssitz und gehörte bis 1885 zum Amt Wittmund, später und bis heute zum Landkreis Wittmund. Friedeburg besteht aus 12 bzw.13 Gemeinden und 10 Wohnplätzen, die sich im Zuge der niedersächsischen Gebietsreform 1972 zusammenschlossen und umfaßt 164 km².


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Friedeburg

Benannt nach dem Erbauer der Burg Fredo von Wangern oder auch Zusammensetzung aus mnd. vrede, „Friede“ und „Burg“. Die Friedeburg wurde von Friedrich II. 1763 abgerissen. Der Name wurde auf die Ortschaft übertragen, heute ist Friedeburg Sitz der Samtgemeinde und gehört zum Lk. Wittmund.



Quellen:

Kappelhoff, Anton, Gab es vor Edo Wiemken d. Ä. schon einen Häuptling in Jever, in Emder Jb., Bd. 49, 1969, S. 46-65; Remmers, Arend, Von Aaltukerei bis Zwischenmooren, Leer 2004, S. 74


Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedeburg (29.08.2015)

Autor(in):

Dr. Karl- Heinz Frees


Letzte Änderung am: 22.11.2015

Projektpartner