Mikkenborgstück (Friedeburg)

Ausgewählter Flurname:

Mikkenborgstück


Gemarkung:

Friedeburg

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Mikkenborgstück (Friedeburg)


Erklärung des Flurnamens:

Bei diesem Namen "handelt es sich wahrscheinlich um eine Zusammensetzung aus niederdeutsch Mucken / Mücken "brennbare Heideschollen" und Barg‚ "Berg". Hier befindet sich demnach eine Anhöhe, wo Heide- oder Moorplaggen gestochen wurden."

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Mikken

nd. Müggen / Mücken, "brennbare Heideschollen"



2. stück

mnd. stücke, n., „Acker, Feld, Flurstück; Grundstück“; nnd. Stück, n., „Abteilung eines Feldes“



Quellen:

Remmers, Arend, Von Aaltukerei bis Zwischenmooren, Leer 2004, S. 154, 155
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 148


Links:

http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Friedeburg.pdf

Autor(in):

Dr. Karl- Heinz Frees


Letzte Änderung am: 28.12.2015

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