Vor dem Hopelser Moor (Friedeburg)

Ausgewählter Flurname:

Vor dem Hopelser Moor


Gemarkung:

Friedeburg

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Vor dem Hopelser Moor (Friedeburg)


Erklärung des Flurnamens:

An der südlichen Gemarkungsgrenze befinden sich bewaldete Flurstücke, die vor dem großen Flurstück "Hopelser Moor" liegen.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hopels

Zusammensetzung aus "Hop" und "Loh": mnd. hôp, m., „Erdaufwurf, kleine Erderhöhung, feste Stelle in Sumpf und Moor“; nnd. Hoop, m., „Haufen“; mnd. lô, lâ, n., „kleines Waldstück, Gehölz, Buschwald, zur öffentlichen Weidenutzung frei“; nnd. Loh, m., n., „das niedrige Holz, ein Gebüsch von geringem Umfange“



2. Moor

afries. mor, „Moor“; mnd. môr, „Moor, feuchter, sumpfiger Landstrich, wilde unzugängliche Sumpfgegend, insbes. als Torfmoor wirtschaftlich wichtig“



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 127, 135
Holthausen, F. (1925). Altfriesisches Wörterbuch. Heidelberg 1925, S. 73; Lasch, A., & Borchling, C., Mittelniederdeutsches Handwörterbuch. Fortgf. v. G. Cordes und D. Möhn, Neumünster 1987, Bd. 2, Teil 1, Sp. 1015


Autor(in):

Dr. Karl- Heinz Frees


Letzte Änderung am: 24.11.2015

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