Brasteree (Hüllenerfehn)

Ausgewählter Flurname:

Brasteree


Gemarkung:

Hüllenerfehn

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Brasteree (Hüllenerfehn)


Erklärung des Flurnamens:

Struktur: zweigliedriges festes Kompositum

Deutung: Auf den Wieken wurden die Boote gewöhnlich getreidelt, das heißt sie wurden von einer Person die auf dem, neben der Wieke verlaufenden, Treidelpfad vorausging, an einem Seil gezogen. Auf diesem Flurstück befand sich eine Seilmacherei, die die nötigen Taue und Stricke hierfür herstellte.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Brassen

Ostfr. Nd. „2. Brassen (Nautik), Stricke od. Taue zum Anholen der Raaen […] Ndl. Brassen, eng. Braees etc.[…]“ (DOORNKAAT KOOLMAN, 1879-1884, BD 1, S. 233)



Quellen:

Doornkaat Koolmann, Jan ten: Wörterbuch der Ostfriesischen Sprache, Norden: Braams.


Autor(in):

Wolfgang Albers


Letzte Änderung am: 05.01.2016

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