Elisenhof (Hagermarsch)

Ausgewählter Flurname:

Elisenhof


Gemarkung:

Hagermarsch

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Elisenhof (Hagermarsch)


Erklärung des Flurnamens:

Ein Herd an der Hagermarscher Straße, der seinen Namen von Elsabeen, der Ehefrau des Hibbe Jilden Sassen erhalten hat. Schon 1580 wird der erste bekannte Besitzer Fremer Syrts mit 80 Diemat Altland erwähnt, der 1611 "ein Huen" oder eine "Stiege Ayer" an Steuern zahlt. Auch der Deichrichter Weyert Sassen gehörte später zu den Eigentümern dieses Herdes (1).

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hof

mnd. hof, m. u. n., 1. „Hof, der (meist umschloßene) Raum neben einem Gebäude oder um dasselbe“; „Hof einer Kirche“; „bes. der mit (Obst)-bäumen bepflanzte Raum neben dem Hause“; „Wohnsitz“. 2. „Gerichtshof“. 3. „Bauernhof“; nnd. hof, „Hof, eingefriedigter und geschlossener Raum, Garten, ländliche Besitzung od. Wohnung, Gehöfte“



Quellen:

(1) Schreiber, Gretje, Die Höfe in Hagermarsch und Theener, in: Heim und Herd, Beilage zum Ostfriesischen Kurier, Jg. 2001, Nr. 5, S.19
Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 2, S. 310, 311; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 91


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 17.12.2015

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