Schwoogmeede (Hatshausen)

Ausgewählter Flurname:

Schwoogmeede


Gemarkung:

Hatshausen

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Schwoogmeede (Hatshausen)


Erklärung des Flurnamens:

Ländereien, die vorwiegend zur Heugewinnung genutzt wurden und direkt an das Boekzeteler Meer grenzen.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Schwoog

Grasplatz, Viehplatz (Ausdruck aus dem Bereich der mittelalterlichen Viehwirtschaft)



2. Meede

afries. mede, Heuland; eine Wiese, die nur zum Mähen bestimmt ist; "auch Bezeichnung für anmoorige Übergangsgebiete zwischen Marsch und Geest und für Feuchtwiesen"



Quellen:

Ramm, Heinz, Der Flur- und Ortsname Faldern, in: Mitt. d. Arbeitsgr. Naturschutz u. Landschaftspflege, Bd. 5 (1974), S. 55-56
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 136; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 585


Autor(in):

Torsten Manssen


Letzte Änderung am: 22.06.2011

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