Warsingsfehn Kanal (Hatshausen)

Ausgewählter Flurname:

Warsingsfehn Kanal


Gemarkung:

Hatshausen

Erfassungen:

Preußische Grundsteuervermessung (ca.1870)

Warsingsfehn Kanal (Hatshausen)


Erklärung des Flurnamens:

In einem Erbpachtsvertrag vom 16.11.1736 wird dem Dr. Gerhard Warsing ein 225 ha großes Hochmoorgebiet in Erbpacht gegeben. Dieses Datum gilt als Gründungstag Warsingsfehns. Im gleichen Jahr wurde damit begonnen, einen Kanal vom Fehntjer Tief in Richtung Rorichmoor zu graben. Durch Ausbau des "Leidse-Schlootes" wurde der Anfang des Kanals gemacht, der dann weiter südlich ins Moor gegraben wurde.

Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 118; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 1, S. 418, 436
Duden „Etymologie“. Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache, Mannheim 1989, S. 305
"250 Jahre Fehngeschichte - Warsingsefehn 1736-1986", S. 13 ff


Links:

http://www.ostfriesischelandschaft.de/index.php?id=291

Autor(in):

Torsten Manssen


Letzte Änderung am: 02.04.2011

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