Grüner Weg (Hesel (Friedeburg))

Ausgewählter Flurname:

Grüner Weg


Gemarkung:

Hesel (Friedeburg)

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Grüner Weg (Hesel (Friedeburg))


Erklärung des Flurnamens:

Teilstück der früheren Hauptverbindung Hesel/Reepsholt im Bereich
Eibenhausen vor dem Ausbau der Landstraße (L 11) um 1870.
„Grüner Weg“ ist in sehr vielen Gemarkungen zu finden, auch in Städten
wie z.B. Aurich, Emden, Esens und Norden.
Schon die Verwaltung der Fürstenzeit kannte diesen Begriff. Im Osterhuser Akkord von 1611 werden die „öffentlichen grünen Wege“ genannt.
Demnach waren es „Gemeindewege, die an der Seite eine Grasberme
hatten und von den Bauerrichtern oder Schüttmeistern verpachtet wurden.
Sie gehörten in den Bereich der Selbstverwaltung der Gemeinden bzw. Kirchspiele“. Quelle: Wiemann H./Engelmann,J., Alte Wege und Straßen in Ostfriesland, Pewsum 1974, S. 18.


Autor(in):

Mathilde Bogena


Letzte Änderung am: 29.09.2017

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