Heseler Bäke (Hesel (Friedeburg))

Ausgewählter Flurname:

Heseler Bäke


Gemarkung:

Hesel (Friedeburg)

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte

Heseler Bäke (Hesel (Friedeburg))


Erklärung des Flurnamens:

Natürlicher Wasserlauf mit Quellgebiet im Strooter Moor bei Mickenbarg (Ortsteil von Friedeburg) und Mündung östlich von Hesel in das
Friedeburger Tief. Der Verlauf wurde in den 1960er Jahren begradigt,
z.B. „Im Reith“, etwas weiter nördlich in eine Senke gelegt. Vom
Quellgebiet bis zum Übertritt in die Heseler Flur „Im Reith“ wird der
Wasserlauf auch als „Tuchte“ (Moortuchte, Wasserzug) bezeichnet
(s. „Die Flurnamen von Friedeburg“, in Friesische Heimat, Beil. des
Anzeiger f. Harlingerland vom 10. Januar 1979, Nr. 131.)


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hesel

Altes Geestdorf, heute Ortschaft der Einheitsgemeinde Friedeburg. Der Name geht auf "Hasel", nnd. Hasel, Haßel, Hassel, "Hasel, Haselstrauch" zurück.



2. Bäke

mnd. beke, „Bach“



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 124
Schiller, Carl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 1, S. 209


Autor(in):

Mathilde Bogena


Letzte Änderung am: 03.01.2016

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