Gehle Schloot (Jheringsfehn)

Ausgewählter Flurname:

Gehle Schloot


Gemarkung:

Jheringsfehn

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Gehle Schloot (Jheringsfehn)


Erklärung des Flurnamens:

Der "gehle Schloot" war der Grenzgraben zwischen dem Hooksterfehn (später "alte Hook", danach Jheringsfehn) und dem Neuefehn.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. gehl

mnd. gēl, nnd. geel, „gelb“; „Hinweis auf Bodenfärbung“



2. Schloot

mnd. Slôt, m., n., „zwischen zwei Grundstücken gezogener Wassergraben; Entwässerungskanal, Abzugsgraben,Deichgraben an der Sohle des Deiches“; nnd. Sloot, "Graben"zur Befriedigung [...] u. Abgrenzung von Ländereien u. auch zur Abwässerung derselben



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 120
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 145
H. Schoon, Aus der Geschichte Jheringsfehns, in: Heimatkunde und Heimatgeschichte, Beilage zu: Ostfriesische Nachrichten vom 03. August 1930


Autor(in):

Dr. Joachim Pfaff


Letzte Änderung am: 08.05.2017

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