Hoek (Jheringsfehn)

Ausgewählter Flurname:

Hoek


Gemarkung:

Jheringsfehn

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Hoek (Jheringsfehn)


Erklärung des Flurnamens:

"Das Hookster jetzt Jherings Vehn wurde in dem obgedachten Jahre 1660 von Paul Harsebroek zu 100 Diemat in Erbpacht angenommen, und liegt zwischen dem Neuen Vehn und Bookzetel in einer Ekke, woher es den niedersächsischen Namen Hook führet." Nach Paul Harsebroeks Konkurs übernahm 1741 die Familie Jhering dieses Fehn, ebenfalls in Erbpacht. Nach der Übernahme weiterer Moorflächen wird das gesamte Fehn ab 1770 als "Jheringsfehn" bezeichnet.



Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hoek

mnd.hôk, m., „Ecke, Winkel“; nnd. Hook, "Spitze (Landspitze,Landzunge), Ecke, Winkel, Richtung, Gegend



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 127
Johann Conrad Freese, Ueber die Fehne oder Torfgräbereien, Aurich 1789, S. 21


Autor(in):

Dr. Joachim Pfaff


Letzte Änderung am: 12.04.2018

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