Ostseits der Georgswieke (Jheringsfehn)

Ausgewählter Flurname:

Ostseits der Georgswieke


Gemarkung:

Jheringsfehn

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Ostseits der Georgswieke (Jheringsfehn)


Erklärung des Flurnamens:

Ostseits der Georgswieke bezeichnet Ländereien östlich der Georgswieke. Dieser Flurname ist in der Urkarte der Preußischen Grundsteuervermessung von 1874 eingetragen.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Wieke

von mnd. wîk, „das Weichen, Entweichung“, „ein von einem Hauptcanal seitlich abweichender kleinerer Canal od. überhaupt eine seitliche Ausbucht eines grösseren Tiefes od. Canals, wie sich solche hauptsächlich auf den Fehnen finden.“ – Inwieke: „eine nach innen, bz. ins Land od. Moor hinein gegrabene Wieke od. Neben-Canal, der sich von der Hauptwieke abzweigt.“



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 5, S. 710; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 548; Bd. 2, S. 133
Urkarten der Preußischen Grundsteuervermessung, 1874 "Kreis Aurich; Gemarkungskarte Jheringsfehn, Nr. 24; Gemarkungskarte in 7 Blättern", Blatt 3


Autor(in):

Dr. Joachim Pfaff


Letzte Änderung am: 02.05.2017

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