Die Leegmoorten (Leezdorf)

Ausgewählter Flurname:

Die Leegmoorten


Gemarkung:

Leezdorf

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Die Leegmoorten (Leezdorf)


Erklärung des Flurnamens:

Ehemaliges Niedrigmoorgebiet östlich der Leezdorfer Straße am Junkersweg.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Leegmoor/Leegmoorten

lâg-moor: Im Gegensatz zum hôg-moor durch Verlandung von Gewässern entstanden, deren Pflanzen und Tiere nur wenig zersetzt werden, so dass ein nährstoffreicher Torf entsteht. Die Pflanzen des Niederungsmoores erhalten ihre Nährstoffe aus dem Grundwasser. Moor, Morast, Sumpf, Torfmoor; Niederungsmoor, lêg-môr: Im Gegensatz zum hôg-môr durch Verlandung von Gewässern entstanden, deren Pflanzen und Tiere nur wenig zersetzt werden, so dass ein nährstoffreicher Torf entsteht. Die Pflanzen erhalten ihre Nährstoffe aus dem Grundwasser.



Quellen:

Brockhaus - die Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden, 20. Auflage, 1796 - 1996. Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 461 u. S. 615. Duden „Etymologie“; Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache, Mannheim 1989, S. 469.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 13.04.2011

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