Kirchenmoorten (Leezdorf)

Ausgewählter Flurname:

Kirchenmoorten


Gemarkung:

Leezdorf

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Kirchenmoorten (Leezdorf)


Erklärung des Flurnamens:

Ehemaliges Hochmoorgebiet am östlichen Ende des Moortunweges. Die Bezeichnung deutet auf früheren Besitz der Osteeler Kirche hin.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Moor / Moorten

Moor, Plural Moorten, Morast, Sumpf, Torfmoor; Hochmoor; hôg-môr: Im Gegensatz zum lêg-môr durch Verwesung abgestorbener Moosschichten entstanden. Es erhält seine Feuchtigkeit allein durch Niederschläge u. kann eine Höhe von mehreren Metern erreichen.



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 615; Duden „Etymologie“; Herkunftswörterbuch der deutschen Sprache, Mannheim 1989, S. 469.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 13.04.2011

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