Hopelser Graben (Marx)

Ausgewählter Flurname:

Hopelser Graben


Gemarkung:

Marx

Erfassungen:

Sonstiges

Hopelser Graben (Marx)


Erklärung des Flurnamens:

Entwässerungsgraben, der parallel zum Hopelser Moorweg den Hopelser Forst durchquert und sich am Ende mit dem Friedeburger Tief verbindet.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hopels

Klosteranlage der Prämonstratenserinnen, erbaut 1204, aufgelöst 1528; der gleichnamige Ort entstand 1766. Zusammensetzung aus "Hop" und "Loh": mnd. hôp, m., „Erdaufwurf, kleine Erderhöhung, feste Stelle in Sumpf und Moor“; nnd. Hoop, m., „Haufen“; mnd. lô, lâ, n., „kleines Waldstück, Gehölz, Buschwald, zur öffentlichen Weidenutzung frei“; nnd. Loh, m., n., „das niedrige Holz, ein Gebüsch von geringem Umfange“



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 127, 135 Reimers, Heinrich, Kloster Hopels in Ostfriesland, in: Zeitschrift d. Gesell. f. Nieders. Kirchengeschichte, 1938, Jg. 43, S. 94-106



Autor(in):

Dr. Karl- Heinz Frees


Letzte Änderung am: 29.11.2015

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