Südlich vom Hopelser Weg (Marx)

Ausgewählter Flurname:

Südlich vom Hopelser Weg
( Boomshöcht )

Gemarkung:

Marx

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Südlich vom Hopelser Weg (Marx)


Erklärung des Flurnamens:

Bezeichnung für ein Landstück südlich des Hopelser Weges.
Dieses Flurstück befindet sich an einem Seitenkanal des Friedeburger Tiefs, dem Hunter Moorgraben, am Ausgang des Hopelser Waldes.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hopels

Klosteranlage der Prämonstratenserinnen, erbaut 1204, aufgelöst 1528; der gleichnamige Ort entstand 1766. Zusammensetzung aus "Hop" und "Loh": mnd. hôp, m., „Erdaufwurf, kleine Erderhöhung, feste Stelle in Sumpf und Moor“; nnd. Hoop, m., „Haufen“; mnd. lô, lâ, n., „kleines Waldstück, Gehölz, Buschwald, zur öffentlichen Weidenutzung frei“; nnd. Loh, m., n., „das niedrige Holz, ein Gebüsch von geringem Umfange“



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 127, 135 Reimers, Heinrich, Kloster Hopels in Ostfriesland, in: Zeitschrift d. Gesell. f. Nieders. Kirchengeschichte, 1938, Jg. 43, S. 94-106


Autor(in):

Dr. Karl- Heinz Frees


Letzte Änderung am: 29.11.2015

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