Breite Lohne (Norden)

Ausgewählter Flurname:

Breite Lohne


Gemarkung:

Norden

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca.1870)

Breite Lohne (Norden)


Erklärung des Flurnamens:

Diese Lohne ist als eine typische Lohne anzusehen, die nur ein schmaler Weg war, der von der Breiten Lohne zur Klosterstraße führte und auch an ihren Enden mit je einer Pforte verschlossen war. Die Häuser an der Nordseite des Marktes besaßen Gärten, die bis an diese Lohne reichten oder es gab Eigentümer, die jenseits der Lohne einen oder zwei Acker besaßen (1).

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Lohne

mnd. laane, loone, "schmaler Weg, Viehtrift, bes. schmaler Weg am Seedeich"; nnd. Lane, Lone, Laan, Loon, "Lohne, Durchgang, Durchfahrt, Gasse od. Gang, Weg"



Quellen:

(1) Gretje Schreiber, Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Auch 1994, S. 19 f.
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 135


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 12.06.2011

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