Ekeler Garten (Norden)

Ausgewählter Flurname:

Ekeler Garten


Gemarkung:

Norden

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Ekeler Garten (Norden)


Erklärung des Flurnamens:

Der Ekeler Garten gehörte zum Besitz des Ekeler Turmhauses.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Ekel

auch: Äcker; 1. Buchecker, Eichel; "Hinweis auf ein mit Eichen be- oder umstandenes Landstück, das als Waldweide zur Eichelmast (Schweinemast) benutzt wurde." 2. Eckelkamp: "kann auf Baumsaat zur Verminderung der Holzarmut verweisen"



2. Garten

mnd. gaarde, "eingefriedigte Flur vor dem Tore; Ackerstücke im Felde, die nicht mit dem Pflug sondern mit dem Spaten bearbeitet werden"; nnd. Garden, "eig. der nicht beim Hause liegende, bald eingefriedigte, bald offene Küchen- oder Gemüsegarten"



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 116, 117; Schöneboom, A., Filsum. Die Flur und ihre Namen, in: Ostfriesischer Hauskalender oder Hausfreund, 1955, S.47- 53
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 120; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 1, S. 593, 590


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 13.06.2011

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