Ekeler Gaste (Norden)

Ausgewählter Flurname:

Ekeler Gaste


Gemarkung:

Norden

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Ekeler Gaste (Norden)


Erklärung des Flurnamens:

Hochgelegenes Ackerland nördlich des Ekeler Weges und westlich des Judasschlootes.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Ekel

abgeleitet von mhd. ecke, egge, Anhöhe = Ragendes, Spitze; Name einer Ortschaft bei Norden, die auf einer sandigen Anhöhe liegt.



2. Gaste

mnd. gâst, "Geest, das hohe sandige Land"; nnd. Gast, Gaste (neben Geest) "hohes, dürres Sandland, hochgelegener Sandrücken, Sandhügel". – “Oft in Namen für den Altacker eines Dorfes."



Quellen:

Remmers, Arend, Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer 2004, S. 63; Herzog, Christa, Die Flurnamen der Gemarkung Wiesede – Ostfriesland. Beiträge zu ihrer Deutung. Aurich 2009, S. 47
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 120


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 19.07.2011

Projektpartner