Goosbarg (Norden)

Ausgewählter Flurname:

Goosbarg


Gemarkung:

Norden

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Goosbarg (Norden)


Erklärung des Flurnamens:

Kleine Warfen westlich des Judasschlootes, denen Gänse (Wildgänse?) diesen Namen gaben.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Goos

mnd. gôs, nnd. Goos, "Gans"; "Zumeist in Namen für Gänseweiden."



2. Barg

"Berg, Anhöhe, Hügel, Haufen, Menge"; "In gôsbarg, fosbarg, negenbargen etc., was sämmtlich nur kleine Anhöhen sind u. sich von den "wirden" u. "wêren" (Wurten, Werder) in Betreff der Höhe u. des Umfanges nicht unterscheiden."



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 121
Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 1, S. 104


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 14.06.2011

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