Große Hinterlohne (Norden)

Ausgewählter Flurname:

Große Hinterlohne
( Doornkaatlohne )

Gemarkung:

Norden

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Große Hinterlohne (Norden)


Erklärung des Flurnamens:

In der Großen Hinterlohne standen erst ab Mitte des 18. Jahrhunderts im äußersten Süden zwei Häuser. Jacob Menßen zeichnet 1726 auf seinem Stadtplan am südlichen Ende Kalkwarfen ein. Hier wird die Große Hinterlohne "große achter Lohne" im Gegensatz zur "Luetken Achterlohne" genannt. Etwa ein Jahrhundert später beherrscht die Firma Doornkaat die Große Hinterlohne (1).

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Lohne

1. mnd. laane, loone, "schmaler Weg, Viehtrift, bes. schmaler Weg am Seedeich"; nnd. Lane, Lone, Laan, Loon, "Lohne, Durchgang, Durchfahrt, Gasse od. Gang, Weg" 2. aber auch: "Abzugsgraben"



Quellen:

(1) Gretje Schreiber, Norder Häuser (I), Die Bewohner der Kleinen und Großen Hinterlohne, in: Ostfriesischer Kurier 15./16. März 1997, S. 43.
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 135


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 08.06.2011

Projektpartner