Gut Lintel (Norden)

Ausgewählter Flurname:

Gut Lintel


Gemarkung:

Norden

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Gut Lintel (Norden)


Erklärung des Flurnamens:

Ein Hof mit 50 Diemat Land in Ostlintel, dessen Bewohner ab Anfang des 17. Jahrhunderts bekannt sind. Lt. Hypothekenbuch soll im Osten des Herdes die Burgstätte von der ehemaligen Itzinga Burg gelegen haben. Zum Gut gehörte ein etwa 1 Hektar großer Park. Das Linteler Wäldchen mit dem im 19. Jahrhundert im englischen Stil angelegten Teich und Aussichtshügel ist heute städtischer Besitz (1).

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Lintel

"Zusammensetzung aus afries. *linde, mnd. linde, "Linde" und Loh mit der Bedeutung "Lindenwald""



Quellen:

Remmers, Arend, Von Aaltukerei bis Zwischenmooren, Die Siedlungssnamen zwischen Dollart und Jade, Leer 2004, S. 175
(1) Gretje Schreiber, Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript 2011


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 23.08.2017

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