Im Spiet (Norden)

Ausgewählter Flurname:

Im Spiet
( Spietpfad )

Gemarkung:

Norden

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte

Im Spiet (Norden)


Erklärung des Flurnamens:

Ländereien, die westlich des Hollweges und nördlich des Spietpfades liegen. Das Spietland gehörte meistens den Gastbewohnern und kann als ein erniedrigter Sandboden angesehen werden mit schwarzer erdartiger Oberkrume (1). Heute eine Straßenführung, die vom Brummelkamp (früher Sandweg) aus bis an den Hollander Weg reicht. Vor 1949 hieß die Straße Im Spiet ab dem "Feldpfad" "Martensdorf".

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Spiet

spît, "eine frei offene, flache u.unbebaute Niederung, die von allen Seiten leicht übersehen werden kann"



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Nachdruck der Ausgabe Norden 1879 bis 1884, Schaan/Liechtenstein 1981, Bd. 3, S. 279
(1) Fridrich Arends, Ostfriesland und Jever in geographischer, statistischer und besonders landwirtschaftlicher Hinsicht. Unveränderter Nachdruck der Ausgaben Emden 1818, Bd. 1, S. 420 f.


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 17.07.2011

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