Im Thuner (Norden)

Ausgewählter Flurname:

Im Thuner


Gemarkung:

Norden

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte

Im Thuner (Norden)


Erklärung des Flurnamens:

Ältestes Ackerland mit fruchtbarem Boden mit schwärzlicher Erde vermischt, der Gartenerde ähnlich, von dem Friedrich Arends schreibt, dass in der südwestlich gelegenen Westgaste "im Norden ein Strich grenzt, Thuner und Spiet genannt, so von vorzüglicher Güte ist" (1). Hier eine Straßenführung, die vom Warfenweg bis zum Holtweg geht.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Thun

nnd. tûn, afries. tûn, Garten, eingefriedigter Platz; Hecke, Zaun



Quellen:

(1) Fridrich Arends, Ostfriesland und Jever in geographischer, statistischer und besonders landwirtschaftlicher Hinsicht. Unveränderter Nachdruck der Ausgaben Emden 1818, Bd. 1, S. 420.
Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 446


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 15.06.2011

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