Martensdorfer Weg (Norden)

Ausgewählter Flurname:

Martensdorfer Weg


Gemarkung:

Norden

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Martensdorfer Weg (Norden)


Erklärung des Flurnamens:

Im 10. Jahrhundert ergriff der Bremer Diözesan in diesem Raum Besitz und gründete als seinen Stützpunkt hier im Zentrum der umliegenden Sandbauernschaften Ekel und Lintel sowie der später wüst gefallenen Bauerschaft namens Martensdorf, das dann durch (West-)Gaste ersetzt wurde, die Andreaskirche. Der Flurname Martensdorf weist auf diese längst vergangene Zeit zurück (1). Der Straßenzug beginnt an der Westerstraße und endet Im Spiet.


Quellen:

(1) Gretje Schreiber, Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript 2011. Hajo van Lengen, Friesische Landes- und Stadtgemeinde im Mittelalter. Der Fall Norden/Ostfriesland, in: Bünde - Städte - Gemeinden, hrsg. von Werner Freitag und Peter Johanek, Köln Weimar Wien 2009, S. 165-201.


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 21.07.2011

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