Mennonitenlohne (Norden)

Ausgewählter Flurname:

Mennonitenlohne


Gemarkung:

Norden

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Befragung (ca. 1980),
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Mennonitenlohne (Norden)


Erklärung des Flurnamens:

Die Bebauung und die Straßenführung hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts sehr verändert. Ihren Namen hat sie von der alten Mennonitenpastorei bekommen, die westlich des Hauses Am Markt 28 in der Mennonitenlohne lag. Die Straßenführung geht heute vom Burggraben aus bis zur Molkereilohne (1).

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Lohne

1. mnd. laane, loone, "schmaler Weg, Viehtrift, bes. schmaler Weg am Seedeich"; nnd. Lane, Lone, Laan, Loon, "Lohne, Durchgang, Durchfahrt, Gasse od. Gang, Weg" 2. aber auch: "Abzugsgraben"



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 135
(1) Gretje Schreiber, Norder Häuser; Bewohner Burggraben, Hooge Riege, Mennonitenlohne (VI) in: Ostfriesischer Kurier 24. Dezember 1999, S. 41.


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 17.07.2011

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