Spiet (Norden)

Ausgewählter Flurname:

Spiet


Gemarkung:

Norden

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Spiet (Norden)


Erklärung des Flurnamens:

Ländereien, die westlich des Hollweges und nördlich des Spietpfades liegen. Das Spietland gehörte meist den Gastbewohnern und kann als ein erniedrigter Sandboden angesehen werden mit schwarzer, erdartiger Oberkrume (1).

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Spiet

spît (hier bei Norden), "eine freie, offene, flache u. unbebaute Niederung, die von allen Seiten leicht übersehen werden kann"



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Nachdruck der Ausgabe Norden 1879 bis 1884, Schaan/Liechtenstein 1981, Bd. 3, S. 279
(1) Fridrich Arends, Ostfriesland und Jever in geographischer, statistischer und besonders landwirtschaftlicher Hinsicht. Unveränderter Nachdruck der Ausgaben Emden 1818, Bd. 1, S. 420 f.


Autor(in):

Gretje Schreiber


Letzte Änderung am: 17.07.2011

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