Achter Tuunen (Nortmoor)

Ausgewählter Flurname:

Achter Tuunen


Gemarkung:

Nortmoor

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Achter Tuunen (Nortmoor)


Erklärung des Flurnamens:

n der Flur "Achter Tuunen" bzw. "Achter Thun Acker" erstreckte sich der Eschboden der Gaste über den Düsterweg hinaus nach Süden. Gemäß Karte der Preußischen Grundsteuervermessung von 1874 waren hier die Einzelparzellen des Ackerlandes nach Art der Gewannstruktur als schmale, langgestreckte Streifen angelegt. Das änderte sich erst mit der Gastenverkoppelung im Jahr 1905.
Der Flurname bezieht sich auf die Lage der Flächen unmittelbar hinter den Gärten der nördlich der Dorfstraße gelegenen Hausgrundstücke. Sie reichten vormals bis an den Düsterweg, wurden inzwischen jedoch durch die Eisenbahntrasse durchschnitten.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Achter

mnd. achter, „hinten“



2. Tuun

mnd. tûn, „Garten“



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 1, S. 7
Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 4, S. 630


Autor(in):

Immega, Heye A.


Letzte Änderung am: 07.08.2015

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