Das obere und untere Weideland (Nortmoor)

Ausgewählter Flurname:

Das obere und untere Weideland


Gemarkung:

Nortmoor

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Das obere und untere Weideland (Nortmoor)


Erklärung des Flurnamens:

Östlich des früheren Müntkeschlootes befanden sich in gleicher Lage wie der "Abbekamp", aber eine Upstreeke weiter östlich, die Flächen mit dem Flurnamen "Das obere und untere Weideland". Wie der Name aussagt, wurden diese Grundstücke nicht ausschließlich als Wiese genutzt, sondern auch geweidet. Offenbar waren sie trittfester als weite Teile des Hammrichs, weil sie zwischen zwei bereits früh vorhandenen Gräben angesiedelt waren.
Um die Position von Teilflächen im Gelände genauer zu beschreiben, wurde häufig zwischen der "oberen" und "unteren" Lage differenziert. Dabei ist die "obere" Fläche immer das dem Deich am nächsten gelegene Grundstück.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Weide

mnd. weide, f., „Weide, Futter, Nahrung; Weideplatz“; nnd. Weide, Wei, f., „die Weide, Stelle, wo zum Abgrasen bestimmtes Futter für gewisse Haustiere wächst“



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 154


Autor(in):

Immega, Heye A.


Letzte Änderung am: 12.10.2015

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