Die untere Kuhse (Nortmoor)

Ausgewählter Flurname:

Die untere Kuhse


Gemarkung:

Nortmoor

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Die untere Kuhse (Nortmoor)


Erklärung des Flurnamens:

Nordwestlich des Fährhofes befanden sich im "Diekstreek" einige Flächen, die wegen ihrer Form den Flurnamen "Kuse" führten. Diese Bezeichnung wurde nach dem niederdeutschen Begriff für "Kloben", "Klotz" oder "Keule" gewählt. Nördlich angrenzend an diese Flur finden sich Grundstücke mit dem Flurnamen "Die untere Kuhse". Damit ist ausgedrückt, dass diese weiter vom Deich entfernt und auch tiefer gelegen sind.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Kuser

mnd. kuse, f., „Keule“, nnd. kûse, kûs, „Kloben, Klotz; dickes unförmliches Stück, od. Brocken, Klumpen“; evtl. Hinweis auf die Form eines Landstückes



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 2, S. 602; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 415


Autor(in):

Immega, Heye A.


Letzte Änderung am: 23.09.2015

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