Heidfeld (Nortmoor)

Ausgewählter Flurname:

Heidfeld


Gemarkung:

Nortmoor

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Heidfeld (Nortmoor)


Erklärung des Flurnamens:

Das "Heidfeld" an der Gemarkungsgrenze zu Logabirum erstreckte sich nach der Karte der Preußischen Grundsteuervermessung aus dem Jahr 1874 von der Dorfstraße nach Süden bis an die Eisenbahnlinie Leer-Oldenburg. Im Osten wurde es durch den "Alter Moorweg" begrenzt. Es war bis auf ein kleineres Teilstück unmittelbar an der Straße, das von einer Baumreihe umgeben war, ein Teil der im Jahre 1818 vermessenen Gemeindeweide. Die Höhenlage an der Straße betrug etwa 4,0 m ü.NN mit einem Gefälle nach Süden bis auf etwa 1,0 m ü.NN. Im südlichen Bereich befindet sich heute ein Baggersee.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Heide

mnd. heide, „Heide“; "dürres, sandiges, unfruchtbares, unbebautes, wild u. wüst liegendes, meist mit Haidekraut bewachsenes Land; ebenes, unbebautes und unfruchtbares Land“



2. Feld

mnd. velt, n., (das freie, offene) Feld“; nnd. Feld, „Feld, Ackerland, abgeteilte (kleinere) Ackerfläche, Beet, offene Gemarkung, die (bebaute und/oder unbebaute) Flur“



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 56
Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 5, S. 229; Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 118


Autor(in):

Immega, Heye A.


Letzte Änderung am: 17.07.2015

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