Hundekampsweg (Nortmoor)

Ausgewählter Flurname:

Hundekampsweg


Gemarkung:

Nortmoor

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Hundekampsweg (Nortmoor)


Erklärung des Flurnamens:

Der "Hundekampsweg" zweigte nach der Karte der Preußischen Landesaufnahme von 1898 im Süden des Nortmoorer Hammrichs in Richtung Westen vom Rüskeweg ab. Er war die Verbindung zu den Hundekampen. Dieser Weg ist seit dem Flurneuordnungsverfahren in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts entbehrlich und daher aufgegeben worden.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hund

nnd. bremster, „eine Wasserschöpfmühle ohne Bekleidung“



2. Kamp

mnd. kamp, m., „Landstück, insbes. eingefriedigtes Stück Landes, Weide- oder Ackerland, auch gehegtes Waldstück, [...] im allg. als Privatbesitz, [...] Feldstück von bestimmter, doch nicht festgelegter Größe“; nnd. Kamp, m., „ein mit einer Hecke oder mit einem Graben eingehegtes Stück Land, gleich viel, ob es Ackerland, oder Wiese, oder Waldbestand ist



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 1, S. 226 (siehe unter: bremster)
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 129


Autor(in):

Immega, Heye A.


Letzte Änderung am: 23.09.2015

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