In den Högen (Nortmoor)

Ausgewählter Flurname:

In den Högen
( Die Högen )

Gemarkung:

Nortmoor

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

In den Högen (Nortmoor)


Erklärung des Flurnamens:

Auf der nordöstlichen Nortmoorer Gaste liegt zwischen dem Middemoorweg im Westen und dem Münkeweg im Osten eine Ackerflur die "In den Högen" oder "Die Högen" genannt wird. Wie der Flurname ausdrückt, steigt hier das Gelände noch einmal bis auf fast 6 m ü. NN an, während es nach Süden, Norden und Osten in der Höhe abnimmt. Bis zur Gastenverkoppelung im Jahre 1805 erstreckten sich die Einzelparzellen als lange Streifen vom Mittelweg bis an die Gemarkungsgrenze zu Brinkum (siehe Karte der Preußischen Grundsteuervermessung von 1874).

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. hog

mnd. hô, hôch, nnd. hoch, „hochliegend, erhöht liegend; herausgehoben, hervorgehoben, ausgezeichnet“; „Hohes Feld [..] oft Name für die „ältesten Ackerstücke“ einer Dorfflur, für die Kernflur.“



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 125


Autor(in):

Immega, Heye A.


Letzte Änderung am: 17.08.2015

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