Dresche (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Dresche


Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Dresche (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Südlich des Utlangwehrsweges an der Abelitz gelegene Ländereien. Sie gehörten zur gemeinschaftlichen Dreesche, die insgesamt eine Größe von rd. 150 Diemat hatte. Die Dreesche erstreckte sich westlich des Alten Postweges von der Ortsgrenze Tjüche bis zum Osteeler Altendeich und dann weiter in Richtung Westen. 1783 wurde sie im nördlichen Bereich von den Osteeler Einwohnern zu gleichen Teilen auf die Platzbesitzer und Warfleute aufgeteilt. Eine weitere Aufgliederung erfolgte 1810.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Dresche / Dreesche

"Höher gelegenes Gras- oder Grünland, wurde früher nicht aufgebrochen, sondern diente als Weideland. Die „gemene Dreske“ war nicht nur Gemeindeweide, sondern wurde auch zur Nachweide auf den Dorfäckern genutzt, also gleichbedeutend mit Escher."



Quellen:

Bents, Harm; Flurnamen in Upgant-Schott und Siegelsum, in: Chronik der Gemeinde Upgant-Schott mit Siegelsum, Norden 2009, S. 697. Remmers, Arend; Von Aaltukerei bis Zwischenmooren, Leer 2004, S. 255.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 05.04.2011

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