Eidel (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Eidel


Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Befragung (ca. 1980),
Sonstiges

Eidel (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Beim Eidelland handelt es sich um südlich des Wirdeweges und westlich des van-Hove-Tiefs gelegene Flächen. Auch südlich davon in der Gemarkung Tjüche liegende Ländereien führen die Bezeichnung Eidel (Kirchen Eidel, Schottjer Eidel). Die Herkunft des Namens ist unklar. Evtl. kann eine Ableitung von Ethel / Edel / Adel in Betracht kommen.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Ethel / Edel / Adel ?

Ahd. adal, mhd. adel, afr. edel; edles Geschlecht, edler Stand, Würde; Erbgut, angestammtes Gut.



Quellen:

Uphoff, Bernhard; Ostfriesische Masze und Gewichte, Aurich 1973, S. 34, 48; Holthausen, Ferdinand; Alfriesisches Wörterbuch, Heidelberg 1925, S. 22. Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 1 S. 9-10, 380.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 06.04.2011

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