Eidelschloot (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Eidelschloot


Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte

Eidelschloot (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Entwässerungsgraben bei den Eidelländereien. Beim Eidelland handelt es sich um südlich des Wirdeweges und westlich des van-Hove-Tiefs gelegene Flächen. Auch in der Gemarkung Tjüche liegende Ländereien führen die Bezeichnung Eidel (Kirchen Eidel, Schottjer Eidel). Die Herkunft des Namens ist unklar. Evtl. kann eine Ableitung von Ethel / Edel / Adel in Betracht kommen.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Ethel / Edel / Adel ?

Ahd. adal, mhd. adel, afr. edel; edles Geschlecht, edler Stand, Würde; Erbgut, angestammtes Gut.



Quellen:

Uphoff, Bernhard; Ostfriesische Masze und Gewichte, Aurich 1973, S. 34, 48; Holthausen, Ferdinand; Alfriesisches Wörterbuch, Heidelberg 1925, S. 22. Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 1 S. 9-10, 380 sowie Bd. 3 S. 209.
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 145. Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 06.04.2011

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