Hoge Acht (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Hoge Acht


Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Hoge Acht (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Größenbezeichnung (in Diemat?) eines südlich des Reithammer Weges, an der Gemarkungsgrenze zu Tjüche gelegenen Grundstücks. Das Gelände liegt allerdings nicht höher als die benachbarten Ländereien, sondern ebensfalls etwa auf Normalnull. Evtl. Hinweis auf zu einer Warfstelle gehörendes Land, das weiter entfernt (höher/weiter hinauf) liegt.




Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hoog / hoge

Plattdeutsch für hoch, weit.



Quellen:

Byl, Jürgen/Brückmann, Elke; Ostfriesisches Wörterbuch, Leer 1992, S. 57. Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 2 S. 96. Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 125.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 12.04.2011

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