Hohe Gaste (Osteel)

Ausgewählter Flurname:

Hohe Gaste


Gemarkung:

Osteel

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Hohe Gaste (Osteel)


Erklärung des Flurnamens:

Im Verhältnis zur näheren Umgebung höher gelegene Ländereien.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Gaste

Hohes, dürres Sandland, hochgelegener Sandrücken, aber auch Dorfacker, Bauacker, von Wällen umgeben. mnd. gâst, "Geest, das hohe sandige Land"; nnd. Gast, Gaste (neben Geest) "hohes, dürres Sandland, hochgelegener Sandrücken, Sandhügel". – “Oft in Namen für den Altacker eines Dorfes."



Quellen:

Bents, Harm; Flurnamen in Upgant-Schott und Siegelsum, in: Chronik der Gemeinde Upgant-Schott mit Siegelsum, Norden 2009, S. 697.
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 120.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 12.04.2011

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